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So freuen sich menschen die etwas außergewöhliches geleistet haben....

 

ROTH 2003                                                                                                                             Beim Triathlon geht's nicht um Leben oder Tod...es geht um mehr! (Jürgen S.)        
    Kurzbericht aus Sicht eines Zuschauers der hautnah dabei sein durfte.
Und nicht zuletzt sollte an dieser Stelle auch " Iron Jürgen " selbst zu Wort kommen:

Eine Reportage von Andreas Hasenstab
Es ist morgens 4 Uhr als ich von einem Gepolter aus dem Schlaf gerissen werde und bin sofort hell wach.
Wir liegen zu viert im Wohnwagen den Jürgen bereits schon vor einem Jahr angemietet hatte.
Jürgen macht sich aus den Federn um sich vorzubereiten... Frühstück ( 3x Honigtoast), Toilette, etc.
Wie viel er geschlafen hat weiß ich nicht. Ich denke eher nicht.
Er prüft etwas nervös ständig die Ausrüstung. Man kennt das selbst von sich vor Großveranstaltungen an denen man etwas Außergewöhnliches leisten will.
Heute ist für Jürgen der wichtigste Tag in seiner noch jungen sportlichen Laufbahn. Er hat sich zwei Jahre lang, das letztere dabei sehr intensiv darauf vorbereitet und Petra und ich durften ihn ein Stück auf diesem sportlichen Weg bekleiden.
Es waren vor allem die langen Läufe, die wir in den Wintermonaten gemeinsam absolvierten. Bei jedem Wetter und in jeder Verfassung ( müde gibt's nicht! ).
Dabei lernten wir einen derart hochmotivierten und mental starken Menschen kennen wie er sogar im extremen Ausdauersportbereich selten ist.
Deshalb sind wir guter Dinge für das "Unternehmen Roth", wie es Jürgen immer nennt.Alles läuft nach Plan Jürgen und Antje verlassen rechtzeitig den Campingplatz und auch Petra und ich machen uns mit den Bikes Richtung Schwimmstart auf den Weg.
Jürgen sollten wir erst an der Wechselzone nach dem schwimmen wieder sehen....Gänsehautfeeling ist angesagt
Was uns hier auf der Brücke am Kanal erwartet, bereitet selbst abgebrühte Citymarathonnis Gänsehaut.
Die Stimmung ist morgen ums 6 Uhr schon gigantisch und die Szenerie wirkt gespenstisch als die Elite sich Richtung Kanal ins Wasser begibt.
"Die Stimme von Roth" (Harry Weinforth) fordert die Massen auf Stimmung zu machen für die Athlethen.
Und die lassen sich nicht lange Bitten. Sie stehen zu Tausenden auf der Brücke und entlang der beiden Kanalseiten und "rasseln" was das Zeug hält...für jede Startergruppe die nun nach und nach ins Rennen geschickt werden.
Gänsehautfeeling: Es ist 7 Uhr 15. Die Spitze nähert sich bereits dem Ziel und Jürgens Traum beginnt! 3,8 Km im Kanal, wie wird's ihm ergehen ?
Er der seit den Wintermonaten von Kalli Flach dem Routinier aus Seligenstadt den Feinschliff im Wasser erhalten hat ?
Wir wissen es nicht zu diesem Zeitpunkt. Unterdessen fährt die Spitze an uns vorbei. Das Tempo in der Gruppe ist Wahnsinn, obwohl die Jungs teilweise noch mit dem Anziehen beschäftigt sind...
Es ist halb acht und auf der Brücke und in Richtung Hilpoltstein ist ein Gedränge wie auf dem Aschaffenburger Weihnachtsmarkt.
Ein kompletter Landkreis ist auf den Beinen. Unter den Zuschauern viele Finisher-Hemden von Veranstaltungen Rund um den Globus.
Es hat ein Sportfest begonnen, wie ich es bisher selten erlebt habe.Jürgen: " Alles im Griff "
Jürgen wird mindestens 1,5 Stunden im Wasser sein und so gönnen wir uns nun endlich erst mal eine Tasse Kaffee, gehen dann zu Ausgang der Wechselzone und warten auf unseren Schützling.
Hier geht's Schlag auf Schlag. Ständig werden Athletchen aus dem Neopren "geschält" und Richtung Rad geschickt. Die Technik an den Bikes ist teilweise echt beeindruckend. Man findet aber auch Rennräder der älteren Generation. Warum sollte man etwas austauschen, was sich die letzten 20 Jahre bewährt hat ?
Plötzlich taucht er vor uns auf. Auf meine Frage wie es geht, ruft er mir zu "Alles im Griff".
Wir sind weiter zuversichtlich und spurten wieder auf die Brücke um ihn noch ein weiteres Mal zu sehen aber er ist bereits weg... Starker Antritt eben !
Ich schaue auf die Uhr - ungefähre Schwimmzeit 1 h 53 min ? - und schicke das erste SMS nach Goldbach.
Dann machen wir uns auf dem Weg nach Hilpoltstein um dort zu frühstücken und auf die Spitzengruppe mit den Bikes zu warten... und die war bald hier!Wahnsinnsstimmung am Solarer Berg
Blick auf die Karte. Wo ist der strategisch beste Punkt?
Antje ist am Solarer Berg, bekannt für eine Wahnsinnsstimmung. Wir entscheiden uns und radeln Richtung " Biermeile " in Eckersmühlen, weil wir dort zwischen der Rad und Laufstrecke recht leicht pendeln können und dort auch gleichzeitig das Ende der Radrunde liegt.
Jürgen hat den Vorteil auf der Radrunde an 2 Stellen auf bekannte Gesichter zu treffen.Er sieht locker aus ...
Hier erwartet uns ein Dorf außer Rand und Band. Entlang der Radstrecke Festgarnituren und Festberieb auf allen Gassen. Musik, Stimmung und Moderation.
Jeder wird angefeuert. Immer wieder die permanenten Rasseln, das uns schon seit 5 Uhr früh verfolgt.
Wir verfolgen das Rennen und erwarten die Spitzengruppe unterwegs Richtung Wechselzone.
Lothar Leder und Chris McComack ziehen an uns vorbei. Hier ist noch nichts entschieden !
Jetzt durch die Massen schieben... auf die anderer Seite der Radstrecke.
Wir erwarten Jürgen in den nächste Minuten bei km 90.
Wir stehen an einem leichten Anstieg, so dass ich ein paar Meter mit spurten kann.
Er kommt 3 Stunden und ca. 17 Minuten. Er sieht locker aus... der tritt ist Rund...und ruft mir zu.. "Alles unter Kontrolle". Erleichterung! Wir sind jetzt sicher er fährt das Ding Heim !
Für uns heißt jetzt wieder rauf aufs Rad und zur Laufstrecke.Jürgen fand noch Zeit zu einem kurzen Telefontalk mit Goldbach ...
Es ist mittlerweile warm geworden. Wir hoffen nicht zu warm für die Teilnehmer.
Hier sucht Lothar die Entscheidung ! Wir erleben live mit wie sein Vorsprung von 150 Metern dahin schmilzt und beide Schulter an Schulter vom 2. Wendepunkt zurückkehren. McCormack wirkt lockerer, Leder ist angespannt! Das wird ein Finish !
Nun warten wir noch auf Nicole Leder, die das Damenfeld anführen soll.
Sie passiert uns und wir stoppen die Zeit auf den 2. Platz.... hier brennt nichts mehr an !
Aus Goldbach haben wir mittlerweile vom Sieg Lothar Leders erfahren.
Jetzt schnell zurück zur Radstrecke. Jürgen dürfte gleich hier sein. Die zweite Runde hat anscheinend etwas länger gedauert, aber er wirkt locker und bestätigt immer noch " Alles im grünen Bereich".
Wir senden dies so nach Goldbach und müssen uns jetzt beeilen. Schnell mit dem Rad zu Gewerbegebiet "An der Lände", gleichzeitig Km 3 der Laufstrecke, von wo wir Jürgen ein Stück bekleiden wollen. Wir waren nicht zu früh. Kaum das Rad deponiert, kommt er auch schon.
Er ist locker, erzählt von Finish und von Knieproblemen...und ist für meinen Geschmack zu schnell.
Er läuft immer noch etwas unter einem 6er Schnitt....allerdings sehr gleichmäßig !
Wir bekleiden ihn für ca. 2 Kilometer und lassen ihn dann mit großer Zuversicht am Rande des Kanals wieder allein. Hier treffen wir wieder auf eine Gruppe von Kleinostheimern. Sie haben mit Roger Uhl ein heißes Eisen im Feuer und sind außerdem mit 2 Staffeln am Start. Auch in dieser Gruppe ist jeder beeindruckt und begeistert was die Veranstaltung betrifft.
Nach dem Smalltalk laufe ich Jürgen auf dem Kanal entgegen. Er hat einen Partner gefunden, den er schon seit dem Radfahren kennt. Beide laufen immer noch locker, wenn auch verständlicherweise etwas langsamer. Petra stößt nun auch noch zu uns und wir laufen zusammen bis km 20.
Zwischendurch telefoniert Jürgen mit Günther in Goldbach während des Laufens.... auch das denke ich einmalig!
Wir verabschieden uns hier erst mal wieder und fahren mit dem Rad zur nächsten Wende bei km 25/26.
Zwischendurch immer wieder Anfragen von Lauffreunden aus Goldbach auf meinem Handy... Es drücken zu Hause anscheinend viele die Daumen... ... Jürgen har sogar noch Kraft zu einem Endspurt
Jetzt melden sich auch Timo, Fritz und Christa Wenzel.
Sie waren beim Münchner Stadtlauf und wollen ebenfalls beim Finish dabei sein.
Wir verabreden uns an der Laufstrecke, melden uns mit dem Rad für kurze Zeit bei Jürgen ab und holen unser Auto nach Roth.
In Roth bei Start / Ziel ist die Hölle los und wir parken etwas außerhalb.
Jetzt heißt´s wieder laufen....Jürgen auf der Strecke entgegen.
Bei Kilometer 40 treffen wir auf Fam. Wenzel und auch sie begleiten uns....
Von Jürgen ist noch nichts zu sehen und ich mache mir schon Gedanken...
Doch der Blick auf die Uhr verrät, er hat alle Zeit der Welt bis zum Zielschluss! Kein Grund zur Unruhe... aber er wollte ins geheim doch eine 13 vorne bei den Stunden stehen haben wie ich wusste.
Endlich taucht er auf. Der " Goldbach Express " läuft Spalier um Ihren " Ironman " die letzten 4 km bis zum Ziel.
Die Stimmung ist gut in der Gruppe und Jürgen hat sogar noch Kraft zu einem Endspurt....
Auch die 13er Zeit ist locker geschafft! Er verschwindet im Zielkanal und wir sehen ihn von außen wie er sich freut und feiern lässt.
Hier kocht die Stimmung! Jeder wird empfangen wie der Sieger!
Auch die Wenzels sind begeistert und bleiben noch ein wenig, trotz "Schulzeit".... lockerer als Petra und Ich
Petra und ich gönnen und jetzt erst mal ein Weizenbier und stellen fest, dass auch wir ziemlich "erledigt" sind.
Antje und Jürgen treffen ein und ich kann mir nicht helfen... Er wirkt irgendwie noch lockerer als Petra und ich es noch sind...
Der letzte Finsiher wird wie ein Champion empfangen und Roth feiert sich selbst und das zu Recht! Mag sein, dass in Frankfurt das Tickt nach Hawaii gelöst werden muss...aber wer will nach Hawaii wenn doch Roth vor der Haustür liegt?Blut geleckt ...
Wir gratulieren an dieser Stelle noch einmal unserem Vereinskameraden, Trainingspartner und Freund Jürgen Stolzenberger zu diesem außergewöhnlichen Kraftakt.
Wir für uns müssen uns eingestehen doch " Blut geleckt " zu haben bei dieser außergewöhnlichen Veranstaltung....Und zu Schluss:
O-Ton Jürgen im Ziel zu seiner Frau Antje:
"Ich habe auch eine schlechte Nachricht! Das war nicht der Letzte!"
    
   

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 9. Würzburger Gedächtnislauf 

am 15.03.2003



Gedächtnislauf 2003
Gedächtnislauf 2003
Gedächtnislauf 2003

Historisches zum Lauf:
Am 16. März 1945 wurde Würzburg durch einen Luftangriff zum großen Teil zerstört. 5000 Menschen starben und viele Überlebende flüchteten in die umliegenden Gemeinden und Städte; u. a. nach Gemünden am Main, das am 26 . März 1945 ebenfalls durch einen Luftangriff und am 4./5. April 1945 durch weitere Kriegshandlungen zu zwei Drittel zerstört wurde. Der Würzburger Gedächtnislauf wird jährlich zur Erinnerung den damaligen Katastrophen veranstaltet und hierbei u. a. vom ökumenischen Arbeitskreis Kirche und Sport unterstützt. I Es handelt sich um einen Benefizlauf zugunsten der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V., die ihren Sitz in Würzburg hat. Der Lauf mit Schirmherrin Pia Beckmann, Oberbürgermeisterin der Stadt Würzburg ist vom BLV als offizieller Volkslauf genehmigt.
Anlässlich des historischen Hintergrundes, des guten Zwecks sowie der aktuellen weltpolitischen Situation mit der Irakkrise, hat sich die Laufgruppe des TV Goldbach zu einer Teilnahme an diesem schönen Landschaftslaufs entlang des Mains entschlossen und meldete eine Gruppe von 19 Läufern zum Start an. Fünf Teilnehmer bewältigten die gesamte Strecke von Würzburg nach Gemünden über die 44,6 km. Weiterhin bestand die Möglichkeit den Lauf bei Kilometer 9 in Marketshöchheim, nach der Halbmarathondistanz in Himmelstadt oder bei Kilometer 28 auf dem Marktplatz von Karlstadt zu beenden. Es erfolgte nur eine Zeitnahme über die Gesamtstrecke , jedoch ohne „offiziellen“ Wettkampfcharakter.

Der Lauf:
Nach der kombinierten Anreise mit privaten PKW und Bahn nach Würzburg und dem übersichtlichen und unproblematischen Abgabe der Kleiderbeutel an den Fahrzeugen für den jeweiligen Zielort wurde der Lauf pünktlich um 11 Uhr am Vierröhrenbrunnen in Würzburg gestartet. Zunächst ging es über die alte Mainbrücke auf Kopfsteinpflaster hinaus aus Würzburg, Richtung Mainradweg. Das anfängliche Gedränge hatte sich rasch "verlaufen" und man fand sehr schnell seinen individuellen Laufrythmus. Die Läufer des TV waren in verschiedenen Gruppen unterwegs, um das Ziel gemeinsam zu erreichen. Auffallend ! Viele der über Teilnehmer machten Ihren Unmut zu einem möglichen, bevorstehenden Krieg mit entsprechenden Aufdrucken auf Ihren Laufshirts „Luft“. Die Strecke ist traumhaft schön entlang des Mains und der fränkischen Weinberge auf der anderen Flussseite. Jeder Kilometer ist vom Veranstalter ausgeschildert und so fällt das halten der anvisierten Marschroute recht leicht. Bald ist man bei der ersten Station in Margetshöchheim wo die ersten Läufer ihr Tagesziel schon erreicht haben Die Auswahl an der Verpflegungsstelle war wieder riesig: Wasser, Cola, Iso - Drinks, Bananen, Müsli-Riegel und sogar Kuchen wurde angeboten und diese Auswahl war fortwährend auch bei den noch kommenden Verpflegungsstellen anzutreffen. Weiter geht die ebene und durchgehend asphaltierte Strecke auf dem Mainradweg Richtung Himmelsstadt, dem zweiten Ziel und Verpflegungspunkt. Nach einer kurzen Verpflegungsaufnahme, ist von hier aus schon das Betonwerk in Karlstadt in Sicht, dessen erreichen jedoch sich für manchen Teilnehmer noch weiter „zieht“ als es  zunächst den Anschein hat. Der stärker werdende Gegenwind am Main saugte doch dem einen oder anderen hier die Kaft aus den Knochen. Hier in Karlstadt ist die Zielstation für die meisten der in Würzburg gestarteten und noch im Läuferfeld verbliebenen Teilnehmer. Auch die schnellste Goldbacher Gruppe um Geburtstagskind Jürgen Stolzenberger, Hermann Haun und Petra und Andreas Hasenstab wird hier minimiert. Hermann steigt aus wie er es von Anfang an geplant hatte. Die Stimmung in der Altstadt ist gut. Hier warten doch einige Zuschauer die Ihnen bekannte Läufer in Empfang nehmen oder eine paar aufmunternde Worte zum weiterlaufen mit auf die Strecke geben wollten. Für die, die weitergelaufen waren wurde es nun noch einmal hart. Der Wind pfiff nun schonungslos von vorn und kilometermässig näherte man sich doch schon dem kritischen Bereich, wo beim Marathon doch schon mal der so genannte „Mann mit dem Hammer“ wartet. So stieß man auch auf immer mehr „Geher“ auf der Strecke die nach einer kurzen „Lauferholung“ suchten. Diese fand man auch an den restlichen beiden Verpflegungsstationen die nach wie vor sehr gut „bestückt“ waren. Kurz vor Gemünden ließ dann der Wind endlich wieder nach. Die Marathondistanz war durchlaufen und man steuerte auf die Saalebrücke in Gemünden zu. Hier bei Kilometer 44 gelang Jürgen Stolzenberger der Vorstoß aus der „Goldbacher Gruppe“, und er konnte sich von seinen Mitläufern absetzen was ihn den inoffiziellen Titel des „vereinsschnellsten“ an seinem 38. Geburtstag sicherte. Herzlichen Glückwunsch! Aus sportlicher Sicht bleibt zu sagen, dass das Teilnehmerfeld doch sehr gut besetzt war. Den Gesamtsieg bei den Männern sicherte ich kein geringerer als der amtierende fränkische Marathonmeister und bei den Damen die national bestens bekannte Ultraläuferin Carmen Hildebrandt, die schon beim Ultramarathon in Rodgau am Jahresanfang eindrucksvoll aufs Treppchen gelaufen war. Hier ist besonders erfreulich der 5. Gesamtplatz von Petra Hasenstab anzumerken, die dafür einen Pokal in Empfang nehmen durfte. Weiterhin erhielten die Läufer des TV Goldbach einen weiteren Pokal aus den Händen von Erhard Sinner, bayerischer Staatsministers für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz als fünft stärkste Gruppe, der sich damit für das Goldbacher Engagement für die gute Sache herzlich bedankte.

Fazit:
Der Würzburger Gedächtnislauf war auch in diesem Jahr wieder sehr gut organisiert. Die Meinungen hierzu, sowie zum Streckenverlauf waren durchweg positiv. Aus sportlicher Sicht wird der Lauf mittlerweile doch schon von vielen regionalen Spitzensportlern als schnellere Einheit genutzt um sich auf bevorstehende Frühjahrsmarathon vorzubereiten, was sich dann doch auch auf die Zielzeiten niederschlägt. Allen Goldbachern Teilnehmern hat es großen Spaß gemacht. An dieser Stelle ein herzliches Dank an unsere „Laufsportchefin“ Elisabeth Hofer, die sich weitestgehend um die logistische Organisation gekümmert hat und die verletzungsbedingt leider nicht selbst laufen konnte, ihre Laufgruppe jedoch an Start und Ziel betreute.
Gedächtnislauf 2003
Gedächtnislauf 2003
Gedächtnislauf 2003


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...so hat jeder seine Problemchen...  1. Goldbacher Xmas - Run am 24.12.2002 

an der Edelweißkappele

Für alle Laufsportanhänger die sich vor dem Run an den verschiedensten "Gabentischen" noch ein wenig bewegen wollten um dort dann die nötigen Kohlenhydrate für die verschiedensten Silvesterläufe oder das neue Jahr zu bunkern wartete die Laufsportgruppe des TV Goldbach mit einem weihnachtlichen Schmankerl auf. Alle Läufer der Region wurden zum ersten Goldbacher Xmas - Run eingeladen. Es handelte sich hierbei um einen Lauf ohne Zeitnahme und Wettkampfstreß frei nach dem Motto "Wir warten gemeinsam auf das Chriskind" wurde der Lauf in einer Gruppe im gemächlichen Tempo absolviert. Gestartet wurde um 13 Uhr und als Pacemaker für die Gruppe fungierte kein geringrer als "Läuferurgestein" Ultra - Erich Weiher der mit der Präzision eines Urwerks auch die langsameren der Gruppe sicher durch die anspruchsvollen Pfade führte.
Die Auswahl der Strecke fiel den Initiatoren recht einfach. Goldbach verfügt an der Edelweißkappele außer der im Winter sehr hoch frequentierten Strecke der Goldbacher Wintercrosslaufserie eine in Läuferkreisen ebenfalls aus 30 Jahren Spessartlauf noch sehr bekannten und anspruchsvollen 20 Kilometerrunde durch den Goldbacher Wald nach Strietwald und über Johannesberg zurück nach Goldbach zur Edelweißkappele.
Trotz  "Schmuddelwetter" am Morgen kamen doch über 30 unerschrockene in den Goldbacher Wald um im Kreis der regionalen Läuferfamilie sich der Strecke zu stellen ehe man sich dann nach gut 2 Stunden in den trauten Kreis der eigenen Familie, mit der Gewißheit sich den weihnachtlichen Braten auch verdient zu haben wieder verabschiedete.  Als Christkind während des Laufes trat "Wintercrosschef" Gerhard Klauder selbst in Erscheinung, der es sich nicht nehmen ließ die Laufgruppe in Form einer nobel einegerichteten Verpflegungsstelle zu bescheren.Alles in allem war der Lauf eine recht gelungene Premierenveranstaltung und wird auch im nächsten Jahr bei hoffentlich winterlicheren Bedingungen wieder stattfinden. Hierzu noch ein paar kleine Impressionen.
Xmas-Run 2002
Xmas-Run 2002
Xmas-Run 2002
Xmas-Run 2002
Xmas-Run 2002
Xmas-Run 2002
Xmas-Run 2002
Xmas-Run 2002
Xmas-Run 2002
Xmas-Run 2002

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10.11.2002  - Start der 20. Goldbacher Wintercrosslaufserie

Der Kult geht weiter. Vor 20 Jahren starteten 68 Läufer im Goldbacher Wald zur 1. Wintercrosslaufserie des TV Goldbach.Heute war Race-Day 1 zur 20. Auflage.

Bei herrlichem Wetter donnerten pünktlich um 9:30 Uhr die Cracks über die optimal präparierte Strecke im Goldbacher Wald. Gefolgt von einer noch nie dagewesenen Anzahl von Hobby- und Freizeitläufern, Wanderern und Walkern. Es war herrlich mit anzusehen, wie sich die Laufkarawane über die Strecke bewegte. Wenn es mit dem Run auf Startplätze so weitergeht, dann muss man sich hierfür auch bald qualifizieren. Nein, keine Angst, in Gold-bach darf jeder laufen. Und jedem macht´s Spaß.

Forever Cross on Edelweiß

Ergebnisse und weitere Infos gibt es hier.

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Mömlinger Allerheiligen Lauf - 24 km

Es ist Feiertag in Bayern. Und wenn man schon mal länger schlafen könnte, steht man noch früher als an einem Arbeitstag auf, packt seine Laufsachen ein und fährt zum vereinbarten Treffpunkt. So geschehen am Freitag  01.11.2002. Hatte mich mit Andreas Hasenstab(aus meinem Betreuerteam) verabredet um nach Mömlingen zu fahren. Dieser Lauf ist nur unter Insidern bekannt. Also Punkt 8:00 Uhr fuhren wir los, an der Turnhalle in Goldbach. Wir holten noch einen Laufkollegen von Andreas ab und waren überpünktlich in Mömlingen. Langsam drudelte das Läuferfeld ein und um 9:00 Uhr war der Start. Erst mal bergan. Andreas bemerkte schon nach wenigen Weggabelungen, wenn es eine Alternative gab, dann wurde die Steilere gelaufen. Auf dem sehr schönen Landschaftslauf kamen wir an vielen Ausflugslokalen vorbei. Aber wir blieben hart. Nach einem kurzen Trip am Main in Obernburg entlang führte uns der Weg wieder bergan. Dann gab es eine mobile Verpflegungstelle die rege genutzt wurde, und weiter gings. Wir lernten alle Berge und Anstiege rund um Mömlingen und Obernburg kennen und kamen nach 2:30 h locker und entspannt ins Ziel. Vor dem Duschen gab es noch das ein und andere Finisherfoto und der nächste Termin steht auch schon.    06.01.2003 - Mömlinger Dreikönigs Lauf. Die gleiche Strecke nur anders rum. Wir sind wieder dabei.




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